Was ist Taekwondo?

Tradition und Moderne Taekwondo   ist   ein   traditioneller   koreanischer   Kampfsport   und   zugleich   eine   moderne   olympische   Disziplin,   seit   Anfang   2015   auch paralympische   Disziplin.   Dementsprechend   groß   ist   die   Bandbreite   des   Taekwondo:   Sie   reicht   von   der   Kampfkunst   mit   tiefen Wurzeln   in   der   koreanischen   Philosophie   bis   zum   attraktiven,   dynamischen   Wettkampfsport.   Der   koreanische   Nationalsport   wird heute in weit über 200 Nationen organisiert betrieben, die Deutsche Taekwondo Union vertritt rund 60.000 Sportler. Ein Name, der Programm ist Die   koreanischen   Begriffe   „Tae   –   Kwon   –   Do“   bedeuten   wörtlich   übersetzt   „Fuß   –   Faust   –   Weg“.   Damit   sind   zugleich   die   wichtigsten Grundbegriffe   des   Taekwondo   genannt:   „Fuß“   und   „Faust“   stehen   für   die   Techniken:   Kicks   in   allen   Variationen,   in   Bauch   oder Kopfhöhe,   gedreht,   gesprungen,   doppelt   oder   dreifach   und   Fausttechniken,   vor   allem   Fauststöße   zum   Angriff   und   Blocks   zur Verteidigung.   „Weg“   hingegen   beschreibt   die   persönliche   Entwicklung,   die   jeder   durchläuft,   der   Taekwondo   ernsthaft   betreibt:   Vom Weissgurt    zum    Schwarzgurt,    vom    Schüler    zum    Meister.    Dabei    geht    es    um    viel    mehr,    als    um    sportliche    Fortschritte.    Wird Taekwondo   richtig   gelehrt   und   erlernt,   wird   es   zur   Charakterschule.   Geduld,   Respekt   vor   dem   Gegenüber,   Erkennen   der   eigenen Schwächen und Stärken, Selbstdisziplin sind nur einige Aspekte, mit denen sich der Sportler im Training auseinandersetzen muss. Ein Sport für jedes Alter Durch   seine   Vielseitigkeit   ist   Taekwondo   für   Menschen   jeden   Alters   und   mit   den   unterschiedlichsten   Ambitionen   attraktiv.   Ob   nun Turniermedaillen   im   Mittelpunkt   stehen,   ob   Fitness   und   Körpergefühl   verbessert   werden   sollen,   oder   Selbstbewusstsein   und Selbstdisziplin gestärkt – das Taekwondo-Training kann diese Wünsche erfüllen. Wissenswertes für Einsteiger Ausrüstung Die     Taekwondo-Grundausrüstung     ist     denkbar     simpel:     Einsteiger     müssen     sich     lediglich     einen     der     klassischen     weißen Trainingsanzüge   anschaffen,   die   im   Taekwondo   auch   „Dobok“   genannt   werden.   Einsteiger   Doboks   sind   ab   etwa   30   Euro   erhältlich. Viele   Sportler   bevorzugen   es,   barfuß   zu   trainieren,   da   sich   die   Techniken   so   besonders   gut   ausführen   lassen.   Wer   mag,   kann   sich spezielle   Taewondoschuhe   zulegen.   Wer   ins   fortgeschrittene   Wettkampftraining   einsteigen   möchte,   braucht   schon   mehr:   Helm, Kampfweste,   Arm-   und   Beinschützer   sowie   Tiefschutz,   für   die   Turnierteilnahme   außerdem   einen   Zahnschutz   und   spezielle   Fuß- und   Handschoner.   Taekwondo-Neulinge   sollten   sich   davon   aber   nicht   beeindrucken   lassen:   Wer   Taekwondo   als   Breitensport betreibt    –    wie    die    allermeisten    Taekwondosportler    –    und    keine    Turnierteilnahme    anstrebt,    benötigt    diese    Dinge    nicht. Kampfwesten für das lockere Zweikampftraining stehen in den meisten Vereinen leihweise zur Verfügung. Zweikampf, Formenlauf Zweikampf In   der   DTU   wird   Zweikampf   nach   den   Regeln   des   World   Taekwondo   (WT)   betrieben.   Der   Zweikampf   ist   eine   olympische   Disziplin. Im Zweikampf geht es darum, einen Partner mit Fuß oder Armtechniken zu treffen und nach Punkten zu besiegen. Wichtig sind dabei schnelle und saubere Techniken, beifortgeschrittenen Sportlern spielt auch die Taktik eine große Rolle. Formenlauf Der Formenlauf, im Taekwondo auch „Poomsae“ genannt wird ohne Partnerbetrieben. Dabei   werden   vorgeschriebene   Formen   durchlaufen,   die   aus   verschiedensten   Taekwondo-Techniken   zusammengesetzt   sind.   Ziel ist    eine    möglichst    ästhetische    und    regelkonforme    Ausführung.    Der    Formenlauf    hat    in    den    letzten    Jahren    einen    enormen Aufschwung erlebt, Poomsae-Turniere finden sehr großen Zulauf. (Quelle: dtu.de  - leicht verändert)
© Taekwondo Team Saja - Fabian Burkhardt

Was ist Taekwondo?

Tradition und Moderne Taekwondo    ist    ein    traditioneller    koreanischer    Kampfsport    und zugleich   eine   moderne   olympische   Disziplin,   seit   Anfang   2015   auch paralympische   Disziplin.   Dementsprechend   groß   ist   die   Bandbreite des   Taekwondo:   Sie   reicht   von   der   Kampfkunst   mit   tiefen   Wurzeln in   der   koreanischen   Philosophie   bis   zum   attraktiven,   dynamischen Wettkampfsport.   Der   koreanische   Nationalsport   wird   heute   in   weit über   200   Nationen   organisiert   betrieben,   die   Deutsche   Taekwondo Union vertritt rund 60.000 Sportler. Ein Name, der Programm ist Die   koreanischen   Begriffe   „Tae   –   Kwon   –   Do“   bedeuten   wörtlich übersetzt   „Fuß   –   Faust   –   Weg“.   Damit   sind   zugleich   die   wichtigsten Grundbegriffe   des   Taekwondo   genannt:   „Fuß“   und   „Faust“   stehen für    die    Techniken:    Kicks    in    allen    Variationen,    in    Bauch    oder Kopfhöhe,     gedreht,     gesprungen,     doppelt     oder     dreifach     und Fausttechniken,   vor   allem   Fauststöße   zum   Angriff   und   Blocks   zur Verteidigung.       „Weg“       hingegen       beschreibt       die       persönliche Entwicklung,     die     jeder     durchläuft,     der     Taekwondo     ernsthaft betreibt:    Vom    Weissgurt    zum    Schwarzgurt,    vom    Schüler    zum Meister.   Dabei   geht   es   um   viel   mehr,   als   um   sportliche   Fortschritte. Wird     Taekwondo     richtig     gelehrt     und     erlernt,     wird     es     zur Charakterschule.   Geduld,   Respekt   vor   dem   Gegenüber,   Erkennen der   eigenen   Schwächen   und   Stärken,   Selbstdisziplin   sind   nur   einige Aspekte,   mit   denen   sich   der   Sportler   im   Training   auseinandersetzen muss. Ein Sport für jedes Alter Durch   seine   Vielseitigkeit   ist   Taekwondo   für   Menschen   jeden   Alters und    mit    den    unterschiedlichsten    Ambitionen    attraktiv.    Ob    nun Turniermedaillen      im      Mittelpunkt      stehen,      ob      Fitness      und Körpergefühl    verbessert    werden    sollen,    oder    Selbstbewusstsein und   Selbstdisziplin   gestärkt   –   das   Taekwondo-Training   kann   diese Wünsche erfüllen. Wissenswertes für Einsteiger Ausrüstung Die    Taekwondo-Grundausrüstung    ist    denkbar    simpel:    Einsteiger müssen        sich        lediglich        einen        der        klassischen        weißen Trainingsanzüge    anschaffen,    die    im    Taekwondo    auch    „Dobok“ genannt   werden.   Einsteiger   Doboks   sind   ab   etwa   30   Euro   erhältlich. Viele    Sportler    bevorzugen    es,    barfuß    zu    trainieren,    da    sich    die Techniken   so   besonders   gut   ausführen   lassen.   Wer   mag,   kann   sich spezielle     Taewondoschuhe     zulegen.     Wer     ins     fortgeschrittene Wettkampftraining   einsteigen   möchte,   braucht   schon   mehr:   Helm, Kampfweste,    Arm-    und    Beinschützer    sowie    Tiefschutz,    für    die Turnierteilnahme   außerdem   einen   Zahnschutz   und   spezielle   Fuß- und    Handschoner.    Taekwondo-Neulinge    sollten    sich    davon    aber nicht     beeindrucken     lassen:     Wer     Taekwondo     als     Breitensport betreibt    –    wie    die    allermeisten    Taekwondosportler    –    und    keine Turnierteilnahme       anstrebt,       benötigt       diese       Dinge       nicht. Kampfwesten    für    das    lockere    Zweikampftraining    stehen    in    den meisten Vereinen leihweise zur Verfügung. Zweikampf, Formenlauf Zweikampf In   der   DTU   wird   Zweikampf   nach   den   Regeln   des   World   Taekwondo (WT)   betrieben.   Der   Zweikampf   ist   eine   olympische   Disziplin.   Im Zweikampf      geht      es      darum,      einen      Partner      mit      Fuß      oder Armtechniken zu treffen und nach Punkten zu besiegen. Wichtig       sind       dabei       schnelle       und       saubere       Techniken, beifortgeschrittenen    Sportlern    spielt    auch    die    Taktik    eine    große Rolle. Formenlauf Der    Formenlauf,    im    Taekwondo    auch    „Poomsae“    genannt    wird ohne Partnerbetrieben. Dabei     werden     vorgeschriebene     Formen     durchlaufen,     die     aus verschiedensten   Taekwondo-Techniken   zusammengesetzt   sind.   Ziel ist   eine   möglichst   ästhetische   und   regelkonforme   Ausführung.   Der Formenlauf   hat   in   den   letzten   Jahren   einen   enormen   Aufschwung erlebt, Poomsae-Turniere finden sehr großen Zulauf. (Quelle: dtu.de  - leicht verändert)
© Taekwondo Team Saja - Fabian Burkhardt